Der Wolf.

Es ist alles noch viel schlimmer als ich dachte. Ich hatte keine Ahnung.

Der Wolf.
Wölfe leben in Familienverbänden. Ein Paar und eine Anzahl von Jungen. Wölfe werden nach zwei Jahren Geschlechtsreif. Dann verlassen diese Jungwölfe ihren Familienverband und suchen eigene Partner. Durchschnittlich werden jedes Jahr vier bis sechs Junge geboren. Manchmal mehr. Nicht alle Überleben die Jugendjahre. Die Evolution siebt die geschicktesten. Weibliche Wölfe werden nur einmal im Jahr fruchtbar. Männliche Wölfe sind nur zur Zeit der Brunft paarungsbereit und nur zu dieser Zeit produziert ihr Körper Spermien. Im Familienverband bestimmen die Eltern. Es gibt keine Rangkämpfe. Der Rüde verweigert jede Paarung mit einer Tochter! Inzucht ist nicht möglich, die Chemie verhindert das konsequent. Die Familien bestehen in der Regel aus dem aktuellen Wurf und den Jungen vom Vorjahr, die bei der Nahrungssuche mithelfen und so auch angelernt werden für das Überleben in ihren eigenen Familien.
Wölfe ernähren sich in der Hauptsache von anderen Tieren und zu einem geringen Maß von Früchten. Sie fressen das was sie erjagen können und zur Verfügung steht. Sie leben in einem festen Lebensraum der durch Urin markiert wird. Sie durchstreifen dabei im Jahr ein Gebiet von vielen hundert Km². In aller Regel wandern sie und bleiben nie länger als einen oder zwei Tage an einem Ort. Zur Zeit der Geburt verkriecht sich das Weibchen in eine Erdhöhle. Die wird selbst gegraben oder auch von andern Tieren übernommen und erweitert. Es dauert einige Zeit bis die Jungen alt genug sind den Bau zu verlassen.
Die Paarungszeit ist Anfang des Jahres, so werden die Jungen in die warme Jahreszeit geboren. Im Herbst sind sie dann alt genug den ersten Winter zu überleben.

Für den vom Wolf abstammenden Hund gelten andere Regeln.
Hunde haben ein erheblich geschrumpftes Gehirn. Das Gehirn des Hundes ist dadurch stark verändert. Hündinnen können zweimal im Jahr Werfen. Rüden sind das ganze Jahr über Zeugungsfähig. Es gibt keine natürliche Paarungsschranke mehr. Inzucht ist normal. Sie wird nur durch das Eingreifen der Züchter verhindert. Hunde sind in Freiheit nicht mehr Überlebensfähig. In Freiheit verhungern sie trotz natürlichem und ausreichendem Nahrungsangebot zwangsläufig. Ohne Herrchen und Frauchen sind Hunde zum Aussterben verdammt. Bei Rüden ist sexuelle Desorientierung deutlich sichtbar.

Selektion in der Fortpflanzung ist nicht nur äußerlich. Vor allem das Gehirn wird dramatisch verändert. Das gilt für alle verzüchteten, wie auch immer selektierten Tiere. Das Gehirn der Haustiere hat sich an die unfreie Lebensweise angepasst und stark verändert. Dabei sind wichtige Eigenschaften verloren gegangen! Kein Haustiergehirn hat sich evolutionär weiter entwickelt, sondern alle Haustiergehirne sind geschrumpft und haben Fähigkeiten verloren. Die Verhaustierung ist kein Fortschritt sonder Deevolution und Deformierung. Das gilt auch für das Gehirn des verhaustierten Menschen. Wir finden bei verhaustierten Menschen eine deutliche Schrumpfung des Gehirnes. Dadurch sind auch beim Menschen natürliche Fähigkeiten irreversibel und für immer verloren gegangen. Für Haustiere gibt es kein Zurück. Aus einem Hund wird niemals wieder ein frei lebender Wolf werden können. Das gilt auch für den verhaustierten Menschen. Für ihn ist Freiheit eine tödliche Bedrohung. Viele tausend Jahre Selektion haben den Menschen zu einer Überlebensunfähigen Kreatur gemacht, die elendig verhungern muss, wenn seine Ausbeutungszivilisation kollabiert und zusammenbricht, wie ein Körper der von Krebs befallen ist.

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