Sonnenfinsternis und Rosenmontag

Der Anfang

Am 25 Februar 1952, einem Rosenmontag, wurde ich vermutlich gezeugt. Dieser Tag war auch bestimmt von einer partiellen Sonnenfinsternis in Deutschland. Übliche 266 Tage, oder Neun Monate später wurde ich dann am 18 November 1952 geboren. An die ersten Jahre habe ich kaum Erinnerungen. Ein paar Bilder, so gut wie keine Gefühle. Da war der Kindergarten mit den Nonnen vom kleinen katholischen Kloster im Ort. Keine Namen, keine Gesichter, vage Schemen von der Örtlichkeit. Ich erinnere mich daran wie ich Radfahren lernte. Wenn meine Mutter mich vom Kindergarten abholte, durfte ich mich an ihrem Fahrrad versuchen. Ein erstes Erfolgserlebnis. Meine kurzen Beine, das große Fahrrad, bei dem ich kaum über die Lenkstange schauen konnte. Ich erinnere vage Ausflüge mit Fahrrädern. Den harten Kindersitz auf der Stange, zwischen den Beinen des Vaters. Gibt es heute nicht mehr. Auf der Stange mitfahren war später auch noch üblich. Auch auf dem Gepäckträger. Das Fahrrad war ein übliches Verkehrsmittel im Dorf. Nur wenige hatten Autos. Moped und Motorrad waren auch nicht sehr verbreitet. Später verbreitete sich die Motorisierung schnell und unaufhörlich. Wirtschaftswunderzeiten.
Ich war kein Wunschkind. Ich war Heiratsgrund. Im sechsten Monat war die arrangierte Hochzeit. Ein Muss. Etwas anderes katholisch undenkbar. Scheidung war ein Wort, dass sich noch keiner traute auch nur in den Mund zu nehmen. Sie hielten sich aus. Bis zu Ende. Familie war ein Heiligtum, war wie die Rolle in einem Theaterstück. Man hatte sich entschieden und dann musste Familie gespielt werden bis der Vorhang dem Spuk ein Ende bereitete. Theater. Scheinheiligkeit. Lüge. Die Ehe meiner Eltern war ein Hirngespinst wie ihr ganzes Leben. Generationen über Generationen hatten dieses Spiel gespielt. Liebe spielte in ihrem Leben keine Rolle. Von Liebe wurde geträumt, vielleicht gelesen, aber gelebt wurde die Wirklichkeit und die war eine ganz andere. Die Rollen mussten Ausgefüllt werden. Die gute Mutter, der sorgende Vater. Der Schöpfer. Die Ursache des Dramas. Ein fruchtbares Tröpfchen seines Samens war auf fruchtbaren Acker gefallen und begann sich zappelnd in die fruchtbare Krume zu bohren. Soweit predigt uns das, jedenfalls katholische Weisheit.
Jetzt merke ich schon wie schwierig das mit den bekannten Worten wird den Vorgang der Zeugung zu beschreiben, jedenfalls so wie wir ihn heute kennen. Wenn ich den Vorgang von meinem Standpunkt nachempfinden will, dann Blicke ich unwillkürlich vom Standpunkt des Spermiums. Jener winzigen, einer Kaulquappe ähnlichen Kreatur, die auf dem Wege ist ein Ei zu befruchten um dann im Mutterbauch zu einem Tier heran zu wachsen. Soweit die Phantasie. Die Wirklichkeit ist eine Andere. Das Ei wird nicht befruchtet. Das ist eine vollkommen blödsinnige Beschreibung des Zeugungsvorganges. Aber zurück, die Idee des Standpunktes fesselt mich. Da ist der Standpunkt, der Blickwinkel des Spermiums. Diesen Blickwinkel habe ich unwillkürlich übernommen, automatisch. Das haben wir so gelernt. Ich sehe mich selbst als Spermium. Davor war ich im Vater. Und davor in seinem Vater und so weiter bis hin zum legendären Urwichser Adam. Adam war der erste Samenwichser, der erste Idiot der seinen Samen säte. Der Urvater aller Samenwichsenden Bauertölpel. Ich versuche einen anderen Blickwinkel. Das Spermium ist nicht mein Anfang. Das Spermium ist kein Same! Das ist wohl die allerwichtigste Erkenntnis. Das Spermium ist noch kein Embryo. Das weiß doch jeder. Nein, leider weiß das kaum jemand oder kaum jemand will diese simple einfache Wahrheit hören. Das Spermium ist kein Same, weil das Spermium kein Embryo ist. Basta. Dieser Denkfehler hat sich ein für alle Mal erledigt und nur Hirnverbrannte Idioten glauben noch daran, dass unser Plante der Mittelpunkt des Universums ist, oder die Erde sei eine Scheibe. Das Spermium ist kein Embryo. Basta. Mit Samen bezeichnen wir im Allgemeinen den Samen von Pflanzen und der Samen von Pflanzen ist ein Embryo. Das konnten all die Samenwichsenden Bauertölpel natürlich nicht wissen. Dazu brauchte es einige tausend Jahre Verstand auf dem Buckel um diesen Wahn ein für alle Mal aus dem Hirn zu verbannen. Wenn ich aber keinen Anfang habe im Spermium des Vaters. Wann beginne ich? Wie wir nun alle Wissen ist das Spermium nur ein Teil der bei der Zeugung beteiligt. Ist. Der zweite Teil ist das „Ei“ der Mutter. Da stellt sich gleich die Frage, was ist zuerst, Ei oder Mutter, Ei oder Spermium? Sackgasse. So zu denken ist eine Sackgasse. Ich beginne erst ein eigenständiges Wesen zu werden wenn Spermium und Ei miteinander zu einem neuen Ganzen verschmolzen sind. Von jedem die Hälfte. Gerecht geteilt. Wenn ich jetzt so denke, und ich meinen Ursprung im Augenblick der Verschmelzung erkenne, dann war ich vorher nicht. Vor diesem Augenblick war ich geteilt, war ich zwei. Vor diesem Augenblick gibt es zwei Wege, die sich teilen. Ich teile mich. Ich teile mich in Mutter und Vater. Und davor teilt sich das was vorher war wieder in Mutter und Vater. Jedes Kind hat zwei Eltern. Es findet in die Vergangenheit gesehen eine ständige Teilung in zwei Hälften, in Mutter und Vater statt. Jedes Kind hat zwei Eltern und das geht zurück bis in alle Anfänge. Ich bin also die Summe all dieser Teilungen. Es gibt keine Vaterlinie. Es gibt keine Abstammung nur vom Vater. Das Spermium ist kein Embryo, das Spermium ist kein Samen. Und damit löst sich der Gott der Bibel in Nichts auf. Genau wie Adam oder Abraham als Stammväter sich in Nichts auflösen. Sie haben nie existiert, sie sind nur Hirngespinste von Samenwichsenden Bauerntölpeln. Ohne den Samenwichsenden Vater verschwindet der Schöpfer des Lebens ins Nichts der Hirngespinste und Wahnideen.
Wenn nun mein Anfang weder der „Samen“ noch das „Ei“ ist, wann fange ich dann an zu Sein? Wo und Wann ist mein Ursprung. Der biologische Anfang ist zweifellos die Vereinigung von Spermium und Eizelle. Aber davor gibt es mich nur noch als Halb und Halb, davor gibt es mich nicht. Der Augenblick meiner Zeugung ist die Vereinigung von Vater und Mutter. Nun stellt sich die Frage warum vereinigen sich die Beiden? Damit schließt sich der Kreis zum Anfang des Textes. Warum haben sich meine Eltern „Vereinigt“? Was hat die beiden zusammen geführt. Was hat aus den Beiden ein Zeugungspaar gemacht. Liebe? Liebe war in ihrem Leben nicht ein Tag zu sehen, zu spüren, es war keine Liebe die beide Verband. Das einzige sichtbare Zeichen ihrer Verbundenheit war ich. Viele tausend Jahre war das Kind Hochzeitsurgrund. Wurde ein Kind geboren waren damit Mann und Frau automatisch ein Ehepaar. Eine im Grunde vernünftige Regelung. Wer kein Kind zusammen hatte, war kein Ehepaar. So einfach könnte das sein. Und so einfach ist das auch. Das Kind ist lebendiger Ausdruck einer „heiligen“ Ehe. Denn diese Ehe ist eine Heilige, in der niemand herum pfuschen sollte. Diese Ehe ist aber etwas vollkommen anderes als die Scheinehen, die vor den Altären der Samenwichser und des Samenwichsergottes geschlossen werden. Die heilige Ehe vereint ein heiliges Paar. Ein Paar das nur aus einem Grund zusammen gefunden hat, Liebe. Um das zu begreifen müssen wir in der Entwicklungsgeschichte des Menschen einen Schritt zurück gehen, in jene Zeit als der Samenwichsende Bauerntölpel noch nicht die Erde mit seinem Abschaum verdreckte.
Die Vorzeit.
Die große Zeitenwende des Menschen begann vor etwa zehntausend Jahren. Bisher ist es nicht möglich diesen Zeitraum genauer einzugrenzen. Dazu fehlen jegliche gezielte Forschungen sowie auch eine Ausweitung der Forschung nach den Gebieten in denen sich der Wandel vollzog. Bisher gibt es nur Vermutungen und ein paar wenige Anhaltspunkte die in eine richtige, vielversprechende Richtung weisen. Es spielt aber auch keine Rolle ob die Zeitenwende vor 13786 Jahren begann oder vor 6813 Jahren. Es ist nicht wichtig. Wichtig ist zuerst einmal zu erkennen wodurch die Zeitenwende eingeleitet wurde. Wo ist der Anfang. Und vor allem was ist der Anfang. Was ist der Grund für die veränderte Lebensweise. Dabei kommt es darauf an von welchem, heutigen, Standpunkt diese Rückschau stattfindet. Ein Samenwichsender Bauerntölpel sucht in der Vergangenheit nichts weiter als die Bestätigung seiner Hirngespinste. So ist es nicht verwunderlich, wenn Samenwichsende Bauerntölpel, ihre Gebärweibchen eingeschlossen, bei der Beantwortung dieser Frage über Adam und Eva nicht hinaus kommen. Am Anfang war der Schöpfer. Und am Anfang der Samenwichsenden Bauertölpel war die Not der Tölpel mit den knappen Ressourcen. Für Samenwichsende Bauertölpel beginnt die Zeitenwende mit einer Erfindung, die diese, Gottgegebene, Not zu Überwinden sollte. „Arbeit macht Frei“ stand über dem Tor, eigenhändig von Gottes Geist gezimmert, das direkt aus dem Paradies in die Hölle führte. Im Schweiße deines Angesichtes sollst du im Staub des Ackers wühlen und dein Brot verdienen. Als williger, gehorsamen Knecht deines Herren. Und Schöpfers. Und so erfanden die Samenwichsenden Bauerntölpel die Hölle. Das Paradies war ihnen nicht gut genug. Daran hat sich im Grunde bis heute nichts geändert! Der Samenwichsenden Bauerntölpel zieht immer noch die Hölle dem Paradies vor, ja noch schlimmer, durch und durch selbstverräterisch geworden, propagiert er die Hölle als Paradies. Der Teufel selbst könnte es nicht besser erfinden. Das Böse lauert überall. Es ist ein Hirngespinst, das nur darauf wartet, dass ein williger Gläubiger vorbei trödelt und ihm sein Leben opfert, auch daran hat sich bis heute nichts geändert.
Die Zeitenwende begann mit einer Erfindung. Der Erfindung des Bauern. Von diesem Augenblick an, es war wahrlich ein Augenblick, gemessen an den vielen millionen Jahren Evolution, die bis dahin vergangen waren. Ein Augenblick der die Welt bis heute verändert. Ein Augenblick der bis heute bestimmt was auf diesem Planeten geschieht. Ohne die Erfindung des Bauern würde die Welt anders aussehen und vor allem nicht am Rande eines Kollapses stehen. Ein Abgrund auf den wir mit selbstmörderischer Geschwindigkeit zurasen. Es scheint kein Innhalten oder gar Zurück möglich zu sein. Mit der Erfindung des Bauern wurde der Mensch sesshaft. Ein Bauer braucht einen Acker. Seinen Acker. Also war auch gleichzeitig der Grundbesitz erfunden worden. So hängt eins am Anderen. Bis zur Erfindung des Bauern gab es keine Äcker, keinen Grund und Landbesitz. Wozu auch. Die Welt war frei. Weder Zäune noch Mauern hinderten den Wanderer Mensch die Erde zu erkunden. Die Welt gehörte allen, auch den Tieren. Mit ihnen lebte der Mensch in friedlicher Nachbarschaft. Und wer sich nicht zu nah auf die Pelle rückte konnte ein ziemlich gemütliches und sicheres Dasein genießen. Genießen! Den Begriff Hunger gab es nicht. Die Erde war ein Paradies. Ein Schlaraffenland das voller Trauben hing. Das war sie immer gewesen und könnte sie auch heute noch sein. Und- Wird sie auch wieder sein, wenn die Episode des Samenwichsenden Bauerntölpels als Verirrung im Geist des Menschen, abgeschlossen und überlebt ist. Über den Samenwichsenden Bauertölpel lacht das ganze Weltall. Wir werden, solange es Samenwichsende Bauerntölpel gibt niemals Besuch von irgendeinem fernen Stern erwarten dürfen. Sie werden alle einen riesen Bogen um das Sonnensystem der Erde machen. Mit Sicherheit stehen an den Grenzen, große Warnschilder. Vorsicht, der Planet Erde wird von Gottgläubigen, Samenwichsenden Bauerntölpeln besiedelt. Weiter der Hinweis, dass der Befall des Planeten mit diesem Parasiten aber bald vorüber ist und die Quarantäne dann aufgehoben wird. Wir sind nah dran. Näher als den meisten, vor allem den Samenwichsenden, Gottgläubigen Bauerntölpeln, lieb sein kann.
Mit dem Acker, mit dem Besitz kam der Krieg. Mit dem Besitz kam die Not. Mit dem Bauern kam die Abhängigkeit vom Acker. Der Mensch war nicht mehr frei. Der Bauer ist ein gehorsamer Knecht seiner Scholle. Er hat die Freiheit des Wilden Tieres gegen das Sklaventum des Haustieres eingetauscht. Der Samenwichsende Bauerntölpel ist zu einem willigen, gehorsamen Haustierchen verkommen. Der Mensch wurde durch den Bauern zu einem Haustier. Der Mensch wurde sozusagen zu seinem eigenen Haustier. Zu einem Haustier seines Geistes, seiner Gedanken, seines Glaubens. Er wurde zu einem willigen Handlanger seiner Hirngespinste. Ein Hirngespinst ist aber nichts anderes als das Böse, als der Teufel, als Satan. Das Böse ist das Hirngespinst! Wenn wir Hirngespinste als Handlungsgrundlage benutzen, dann ist unsere Handlungsgrundlage das Böse und was wir tun ist Bösartig! Mit der Inbesitznahme der Erde durch den Samenwichsenden Bauerntölpel wird das Böse im Samenwichsenden Bauerntölpel leibhaftig und findet einen willigen Handlanger. Mit und durch den es sich verbreiten kann. Seit der Samenwichsende Bauerntölpel die Welt mit seinem Willen terrorisiert, wächst das Böse kontinuierlich und hat sich über den ganzen Planeten verbreitet. Gleich einer Krebszelle, die einen Körper befällt und nicht aufhört bis alles Leben aus ihm ausgelaugt ist. Dann stirbt sie mit dem Körper den Hungertod. Und genau dieses Schicksal war allen Samenwichserkulturen in den vergangenen Zehntausend Jahren beschieden. Immer wieder, nach einer schnellen, hemmungslosen Vermehrung starben sie einen erbarmungslosen Hungertod. Nachdem alles Land umgegraben und ausgebeutet war, alle Bäume abgeholzt und damit alle Bäche versiegt waren, war es aus und vorbei mit den Ackerkulturen. Sie sind schlichtweg am selbstverursachten Ressourcenmangel verhungert. Daran hat sich, das kann jeder sehen, bis heute nichts geändert. Und auch die Konsequenzen sind und waren immer vorhersehbar. Die große Frage ist dann, warum waren diese Kulturen nicht lernfähig? Warum stand am Ende der vorhersehbare Selbstmord? Und dann stellt sich die Frage, wie ! können wir, und können wir überhaupt noch ! den gigantischen Massenselbstmord, auf den wir mit Siebenmeilenstiefeln zumarschieren noch verhindern.
Eine der großen Illusionen war und ist, dass wir durch Anstrengung und Erfindungsgeist den „selbstverursachten“ Ressourcenmangel überwinden können.
Im Grunde wäre es doch einfach. Wir wissen, dass der Lebensraum Erde endlich, also Begrenzt ist, dann müssten wir doch nur mit diesem Lebensraum haushalten, so wie das alle anderen Tiere seit Millionen und Milliarden Jahren tun und überlebt haben. Was war ihr Geheimnis? Und ist das überhaupt ein Geheimnis? Nein es ist kein Geheimnis, es ist im Grunde ganz einfach. Wir müssen und aufhören, den durch Arbeit „selbstverursachten“, den durch unseren Willen verursachten Ressourcenmangel, zu verursachen. Wir müssen aufhören diesen Mangel zu Erwirtschaften. Wir müssen aufhören die Welt auszubeuten. Wir müssen vor allem aufhören uns selbst auszubeuten. Wir müssen aufhören wie selbstverständlich, die Welt in Besitz zu nehmen. Wir müssen aufhören, die Welt in Besitz zu verwandeln. Ja wir müssen aufhören die Welt besitzen zu wollen und wieder Teil der Welt werden. Das ist ganz einfach. Wir müssen nur dort weitermachen, und dort anknüpfen, wo wir vor zehntausend Jahren aufgehört haben Menschen zu sein. Wir müssen zurück zu jenem Augenblick vor Zehntausend Jahren als wir begannen die Erde in Besitz zu nehmen. Wir müssen aufhören Dumme, Samenwichsende Bauerntölpel sein zu wollen. Wir müssen aufhören die Welt mit einem dummen Samenwichserwillen zu verunstalten. Wir müssen aufhören Samenwichser zu sein und sein zu wollen. Wir müssen den ganzen Kulturdreck der vergangenen Zehntausend Jahre abwerfen wie eine falsche Haut, die uns von Geisteskranken, Irrsinnigen und Blöden übergestülpt wurde. Wir müssen aufhören ein Haustiermenschlein zu sein, das wir nicht sind und auch nicht sein wollen. Wir müssen aufhören willige gehorsame Handlanger zu sein. Wir müssen wieder jene Wilden Tiere werden, aus denen wir hervorgegangen sind. Jene Wilden Tiere, die unsere Vorfahren waren. Und die in einem Paradiesgarten lebten. Wir müssen zurück ins Paradies. Wir müssen uns abwenden von all den Geisteskranken, Irrsinnigen oder einfach nur Blöden, den Idioten die weiter in der Hölle schmoren wollen. Sie sind nicht zu Retten. Ihr Ziel ist der Tod. Wir können ihren Selbstmord nicht aufhalten. Wir können uns nur selbst Retten und den Funken des Lebens weiter tragen. Wir können die Toten nicht retten. Wir können die Toten auch nicht davor bewahren zu Verfaulen, die meisten verfaulen ihr ganzes Leben lang. Sie sind schon Kadaver zu Lebzeiten. Ihnen ist nicht zu helfen, sie sind nicht belehrbar. Sie sind über die Jahrtausende willige, gehorsame Haustiere geworden. Es gibt für sie keine Rettung. Sie sind schon bei der Zeugung zum Aussterben bestimmt. Wir müssen zurück auf den Start.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Biografie, Tagebuch 2013, Texte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s