Athen

Eine Woche ist um. Das Wetter ist gut und mir geht es auch gut. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten komme ich nun ganz gut zurecht. Ich kann mich orientieren und finde meine Wege und Einkaufsmoeglichkeiten. Fuer die Metro habe ich mir eine Wochenkarte gekauft. 14 Euro fuer alle Busse und Bahnen innerhalb des Stadtgebietes. Nur der Flughafen ist ausgenommen.  Langsam werde ich heimischer hier. Auch das Viertel wird mir bekannter. Es ist das am schlimmsten heruntergekommene der Stadt. Die Strasse Menandrou ist gefuehrchtet bei Taxifahrern, sie verziehen leicht das Gesicht. „Wie kann man dort nur wohnen“.
Gleich nebenan ist eine mobile PolizeiStation, sie haben einfach einen Tisch und ein paar Stuehle hingestellt und warten auf Kundschaft. Alle paar Stunden bringen mobile Trupps, in Uniform und Zivil auf der Strasse eingesammelte Emmigranten. Sie kontrollieren staendig alle Dunkelhaeutigen. Es gibt viele aus Afghanistan und viele Asiaten.
Wenige Afrikaner. Das grosse Problem sind Fluechtlinge aus den alten serbischen Gebieten und viele aus Albanien und Kosovo. Es sollen vierhundertausend Albaner in Griechenland ansaessig sein. Das ist sehr viel im Verhaeltnis zu der Gesamteinwohnerzahl Griechenlands. Ok erst mal genug. Es wollen noch mehr an den Computer. Langsam vermisse ich meine Fotoausruestung. Aber vielleicht ist es auch besser so. Ich werde wiederkommen und meine Fotos machen.

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